„Brauchen wir eigentlich noch Datenmodellierer, wenn KI das übernehmen kann?" Die Frage kam nach einer Coaching-Session. Ich habe kurz geschluckt. Nicht weil sie an sich falsch war – sondern weil es die falsche Frage war.

AI in the Data Modeling Workflow

Amal lehnt sich zurück und schaut auf ihr Notizbuch. Drei Seiten vollgeschrieben. Dazu vier Whiteboards voller Post-its aus dem Requirements-Workshop. Und irgendwo dazwischen stecken die Geschäftsobjekte, die sie für das neue Datenmodell braucht. „Diego", fragt sie, „wie lange hat das früher gedauert, bis du aus so einem Workshop wirklich wusstest, was modelliert werden muss?" Diego lächelt. „Früher? Manchmal eine Woche."

Why AI can't define your business objects

KI-Systeme benötigen perfekt strukturierte Daten, können aber die notwendigen Datenmodelle nicht selbst erstellen. Warum scheitert selbst die leistungsfähigste KI daran, zu verstehen, was ein "Kunde" oder ein "Produkt" in einem spezifischen Unternehmen bedeutet? Und warum ist genau diese Definitionsarbeit der Schlüssel zum Erfolg jeder KI-Implementierung?

The AI Paradox

Künstliche Intelligenz revolutioniert gerade nahezu jeden Geschäftsbereich. Doch bei aller Begeisterung für diese Technologien wird dabei oft ein fundamentales Paradox übersehen: KI benötigt hochwertige, strukturierte Daten, um überhaupt funktionieren zu können. Gleichzeitig ist ausgerechnet KI selbst nicht in der Lage, die Datenstrukturen zu schaffen, die sie zum Arbeiten braucht.

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